
Als Wanderreiten bezeichnet man mehrtägige Wanderungen zu Pferd. Im Mittelpunkt stehen dabei das Naturerlebnis, die langsame, ursprüngliche und umweltfreundliche Art des Reisens, das bessere Kennenlernen sowohl der Landschaft als auch des Pferdes, mit dem man beim Wanderreiten den ganzen Tag zusammen ist und von dessen Wohlergehen das Ankommen am Ziel entscheidend abhängt.
Übernachtet wird beim Wanderreiten unter freiem Himmel, beim Bauern, in Zelten oder auf Pferdehöfen, die Übernachtungsmöglichkeit für Pferd und Reiter bieten. Das Gepäck wird entweder auf dem Reitpferd in Satteltaschen vor und hinter dem Sattel transportiert oder auf einem mitgeführten Packpferd. Wanderreiten gilt als die älteste Form der Nutzung des Pferdes durch den Menschen. Es setzt ein ausgebildetes, gehorsames und verkehrssicheres Pferd voraus, fördert aber auch dessen Selbständigkeit und erlaubt dem Reiter dadurch die intensivste „Zwiesprache“ mit seinem Reittier. Als Wanderreitpferd eignen sich besonders die naturbelassenen Reitpferderassen (Robustpferd), Kleinpferde und Araber, aber auch Warmblüter und sogar Maultiere. Wichtig für das Wanderpferd ist vor allem (neben der mentalen Eignung) ausreichende Tragfähigkeit des Rückens und ein stabiles Fundament, sowie gesunde Beine. ( Quelle: Wikipedia )

Zum Wanderreiten sollte jeder Reiter irgendwann kommen. Es ist die beste Art sein Pferd oder Pony kennen zu lernen , in 3 Tagen Sattel lernt der Reiter mehr als in unzähligen Reitstunden. Auf einem Wanderritt sind Reiter und Pferd ca. 8 bis 10 Stunden zusammen und hierbei gilt: Pferde sind die besten Lehrer. Auf einem Wanderritt hast du die Möglichkeit dies heraus zu finden.
Wanderreiten verbindet Reisen und Reiten und stellt einen Urlaub mit dem Pferd dar. Pferde sind Lauftiere und genießen schöne Wanderungen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Pferde durch einen Wanderritt ruhiger und gelassener werden. Situationen die sonst zu Problemen werden, bilden beim Wanderreiten den Alltag und hierdurch wird sowohl der Reiter als auch das Pferd flexibeler.
Unsere Erfahrung beim Wanderreiten: